Warum wird Weißgold rhodiniert? Rhodiumschicht, Farbe & Pflege einfach erklärt
Weißgold gehört zu den beliebtesten Edelmetallen für Diamantringe, Verlobungsringe und modernen Schmuck. Seine helle, elegante Farbe lässt Diamanten besonders klar wirken und passt zu nahezu jedem Stil.
Doch viele Schmuckliebhaber stellen nach einiger Zeit eine überraschende Veränderung fest: Ein Weißgoldring kann an stark beanspruchten Stellen etwas wärmer, cremefarbener oder leicht gelblicher wirken als am ersten Tag.
Ist das Metall beschädigt? Hat sich das Gold verfärbt? Oder handelt es sich um einen Qualitätsmangel?
In den meisten Fällen lautet die Erklärung: Die Rhodiumschicht hat sich durch den normalen Gebrauch verändert beziehungsweise teilweise abgetragen.
In diesem Ratgeber erklären wir, warum Weißgold häufig rhodiniert wird, was Rhodium eigentlich ist, weshalb die Beschichtung nicht dauerhaft unverändert bleibt und wann eine professionelle Erneuerung sinnvoll sein kann.
Wenn Sie zunächst die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Weißgold und Platin kennenlernen möchten, empfehlen wir unseren Vergleich von Weißgold und Platin.
Was ist Weißgold eigentlich?
Weißgold ist keine natürlich vorkommende weiße Form von Gold.
Reines Gold besitzt von Natur aus einen intensiven gelben Farbton. Um daraus Weißgold herzustellen, wird Gold mit anderen Metallen legiert, die Farbe, Härte und Verarbeitungseigenschaften beeinflussen.
Je nach Legierungsrezeptur können beispielsweise hellere Metalle eingesetzt werden. Das genaue Erscheinungsbild des fertigen Weißgoldes hängt deshalb von seiner Zusammensetzung ab.
Auch die Goldfeinheit spielt eine Rolle. Bei Schmuck begegnet man beispielsweise:
- 8 Karat Gold
- 14 Karat beziehungsweise 585er Gold
- 18 Karat beziehungsweise 750er Gold
Der Karatwert beschreibt dabei den Goldanteil der Legierung und nicht die Dicke einer eventuell vorhandenen Rhodiumbeschichtung.
Warum sieht Weißgold so strahlend weiß aus?
Die Weißgoldlegierung selbst kann je nach Zusammensetzung einen leicht warmen, grauen oder cremefarbenen Unterton besitzen.
Um eine besonders helle, gleichmäßige und kühlweiße Oberfläche zu erzielen, werden viele Weißgoldschmuckstücke anschließend rhodiniert.
Dabei erhält die Oberfläche eine sehr dünne Schicht aus Rhodium.
Diese Schicht sorgt für den typischen hellen, spiegelnden Weißton, den viele Menschen mit neuem Weißgoldschmuck verbinden.
Was ist Rhodium?
Rhodium ist ein helles Edelmetall aus der Platingruppe.
Es besitzt eine sehr helle, reflektierende Oberfläche und wird deshalb in der Schmuckherstellung häufig als dünne Oberflächenbeschichtung verwendet.
Bei Weißgold geht es vor allem darum, eine gleichmäßig helle und kühlweiße Oberfläche zu erzielen.
Wichtig ist dabei: Das Schmuckstück besteht nicht vollständig aus Rhodium. Das eigentliche Grundmaterial bleibt Weißgold. Rhodium bildet lediglich eine sehr dünne äußere Schicht.
Was bedeutet „rhodiniert“?
„Rhodiniert“ bedeutet, dass ein Schmuckstück durch ein elektrochemisches Verfahren mit einer dünnen Rhodiumschicht versehen wurde.
Das Schmuckstück wird dafür professionell vorbereitet, gereinigt und seine Oberfläche entsprechend bearbeitet.
Anschließend wird die Rhodiumschicht mithilfe eines kontrollierten galvanischen Prozesses aufgebracht.
Das Verfahren wird bei hochwertigem Schmuck professionell durchgeführt, da eine gleichmäßige Oberfläche eine sorgfältige Vorbereitung erfordert.
Ist Rhodium eine Art Farbe?
Nein.
Eine Rhodinierung ist keine Lackierung und keine aufgemalte weiße Farbe.
Es handelt sich um eine metallische Oberflächenbeschichtung.
Wenn sich die Beschichtung mit der Zeit abnutzt, blättert sie bei normaler Nutzung deshalb nicht wie gewöhnliche Farbe in großen Stücken ab. Vielmehr wird die extrem dünne Schicht an häufig berührten beziehungsweise beanspruchten Bereichen allmählich dünner.
Warum nutzt sich die Rhodiumschicht ab?
Ein Ring befindet sich täglich in Kontakt mit sehr vielen Oberflächen.
Beim Arbeiten, Händewaschen, Anziehen, Öffnen von Türen oder Greifen von Gegenständen entsteht kontinuierlich mechanischer Kontakt.
Dadurch verändert sich die äußerste Oberfläche des Schmuckstücks mit der Zeit.
Bei einem rhodinierten Weißgoldring bedeutet das: Die Rhodiumschicht kann an besonders beanspruchten Stellen allmählich dünner werden.
Das ist ein normaler Effekt einer Oberflächenbeschichtung und bedeutet nicht automatisch, dass das Schmuckstück mangelhaft ist.
Wo nutzt sich die Rhodinierung besonders schnell ab?
Bei Ringen ist häufig die Unterseite der Ringschiene besonders stark beansprucht.
Dieser Bereich berührt beispielsweise:
- Tischoberflächen,
- Griffe,
- Arbeitsflächen,
- Werkzeuge und Alltagsgegenstände.
Auch die seitlichen Bereiche einer Ringschiene können stärkeren Kontakt erfahren.
Bei Anhängern oder Ohrringen ist die mechanische Belastung dagegen häufig geringer als bei einem täglich getragenen Ring.
Deshalb kann sich die Lebensdauer einer Rhodiumoberfläche je nach Schmuckart deutlich unterscheiden.
Warum wird mein Weißgoldring gelblicher?
Wenn die helle Rhodiumschicht dünner wird, kann die darunterliegende Weißgoldlegierung sichtbarer werden.
Je nach Legierungszusammensetzung besitzt diese einen etwas wärmeren Grundton.
Dadurch kann der Ring stellenweise cremefarben, leicht grau oder etwas wärmer erscheinen.
Das bedeutet nicht, dass sich Weißgold plötzlich in Gelbgold verwandelt.
Sie sehen lediglich mehr vom natürlichen Farbton des darunterliegenden Weißgoldes.
Ist eine wärmere Farbe ein Qualitätsmangel?
Nicht automatisch.
Das allmähliche Dünnerwerden einer Oberflächenbeschichtung gehört bei regelmäßig getragenem rhodiniertem Schmuck zum normalen Gebrauch.
Entscheidend ist, zwischen einer Veränderung der Oberflächenfarbe und einem tatsächlichen strukturellen Schaden zu unterscheiden.
Ein etwas wärmer werdender Farbton ist etwas anderes als:
- ein gebrochener Ring,
- eine beschädigte Fassung,
- ein lockerer Stein,
- ein tiefer Riss im Metall.
Bei sichtbaren strukturellen Schäden sollte das Schmuckstück unabhängig von der Rhodinierung fachgerecht kontrolliert werden.
Wie oft muss Weißgold neu rhodiniert werden?
Hierfür gibt es keinen festen Zeitraum, der für alle Schmuckstücke gilt.
Wie schnell eine Rhodiumschicht sichtbar dünner wird, hängt unter anderem ab von:
- Häufigkeit des Tragens,
- Art des Schmuckstücks,
- Alltagsaktivitäten,
- Kontakt mit Oberflächen,
- Pflegegewohnheiten,
- individueller Haut- und Umweltbelastung.
Ein Ring, der täglich getragen wird, kann andere Pflegeintervalle benötigen als ein Schmuckstück, das nur zu besonderen Anlässen getragen wird.
Deshalb ist der sichtbare Zustand des Schmuckstücks aussagekräftiger als ein pauschaler Kalendertermin.
Woran erkenne ich, dass eine neue Rhodinierung sinnvoll sein könnte?
Typische Hinweise können sein:
- Der Ring wirkt nicht mehr gleichmäßig hellweiß.
- Die Unterseite besitzt einen sichtbar wärmeren Ton.
- Bestimmte Bereiche unterscheiden sich farblich voneinander.
- Der ursprünglich sehr helle Oberflächenglanz wirkt deutlich verändert.
- Nach einer Reparatur oder Größenänderung soll eine einheitliche Oberfläche wiederhergestellt werden.
Ob tatsächlich eine neue Beschichtung notwendig ist, kann bei einer professionellen Kontrolle beurteilt werden.
Muss Weißgold neu rhodiniert werden, sobald es etwas wärmer wird?
Nein.
Eine erneute Rhodinierung ist in vielen Fällen in erster Linie eine Frage der gewünschten Optik.
Manche Menschen möchten den sehr hellen, kühlen Weißton dauerhaft erhalten. Andere stört der etwas wärmere natürliche Weißgoldton nicht.
Wenn der Schmuck technisch einwandfrei ist, bedeutet eine sichtbar dünnere Rhodiumschicht nicht automatisch, dass der Ring nicht mehr getragen werden kann.
Wie läuft eine neue Rhodinierung ab?
Der genaue Ablauf hängt vom Schmuckstück und seinem Zustand ab.
Typischerweise wird das Schmuckstück zunächst sorgfältig geprüft und gereinigt.
Je nach Zustand kann die Oberfläche anschließend professionell aufgearbeitet beziehungsweise poliert werden.
Danach wird die Oberfläche für die galvanische Beschichtung vorbereitet und eine neue Rhodiumschicht aufgebracht.
Bei einem Ring mit Edelsteinen sollte gleichzeitig kontrolliert werden, ob Fassungen und Steine sicher sitzen.
Ist Polieren dasselbe wie Rhodinieren?
Nein.
Beim Polieren wird die Metalloberfläche mechanisch bearbeitet, um beispielsweise feine Gebrauchsspuren zu reduzieren und den Glanz wiederherzustellen.
Beim Rhodinieren wird dagegen eine neue metallische Oberflächenschicht aufgebracht.
Beide Prozesse können im Rahmen einer professionellen Aufarbeitung miteinander kombiniert werden, sind technisch aber nicht dasselbe.
Kann man Weißgold zu Hause rhodinieren?
Für hochwertigen Schmuck ist eine professionelle Durchführung sinnvoll.
Eine gleichmäßige galvanische Beschichtung setzt eine saubere Oberflächenvorbereitung und kontrollierte Prozessbedingungen voraus.
Außerdem bietet die Werkstattkontrolle die Gelegenheit, Fassungen, Steine und die allgemeine Konstruktion des Schmuckstücks zu überprüfen.
Von improvisierten Verfahren an hochwertigem Diamant- oder Edelsteinschmuck ist deshalb abzuraten.
Wie kann ich die Rhodiumoberfläche möglichst lange schön halten?
Völlig verhindern lässt sich normale Abnutzung bei einem getragenen Schmuckstück nicht. Sie können unnötige Belastungen jedoch reduzieren.
Praktisch ist beispielsweise, Ringe abzulegen bei:
- intensiver Hausarbeit,
- Kontakt mit aggressiven Reinigungsmitteln,
- Schwimmen in chlorhaltigem Wasser,
- handwerklichen Arbeiten,
- Aktivitäten mit starker mechanischer Beanspruchung.
Auch Kosmetik, Reinigungsprodukte und andere Chemikalien sollten nicht unnötig dauerhaft mit der Oberfläche in Kontakt kommen.
Weitere Hinweise finden Sie in unserem Ratgeber zur Pflege von Diamanten und Edelmetallen.
Darf ich einen Weißgoldring beim Händewaschen tragen?
Normales Wasser allein ist nicht das Hauptproblem.
Bei häufigem Kontakt mit Seifen, Reinigungsprodukten oder anderen chemischen Substanzen können jedoch Rückstände entstehen und die Oberfläche langfristig stärker beansprucht werden.
Wer die Oberfläche möglichst lange erhalten möchte, sollte unnötigen Kontakt mit aggressiven Produkten reduzieren.
Was ist mit Chlor?
Hochwertiger Schmuck sollte beim Schwimmen in stark chlorhaltigem Wasser möglichst abgelegt werden.
Dabei geht es nicht nur um die Rhodiumoberfläche, sondern grundsätzlich um den Schutz von Metalllegierungen, Fassungen und möglichen empfindlichen Edelsteinen.
Auch Sirius Diamant empfiehlt in seinem Pflege-Ratgeber, Schmuck nicht beim Schwimmen in Chlorwasser oder beim Umgang mit scharfen Reinigungsmitteln zu tragen.
Kann Parfum die Rhodinierung beeinflussen?
Parfum, Kosmetik, Cremes und andere Pflegeprodukte können Rückstände auf Schmuckoberflächen hinterlassen.
Eine praktische Regel lautet deshalb: Schmuck möglichst erst anlegen, nachdem Kosmetik- und Pflegeprodukte aufgetragen und eingezogen beziehungsweise getrocknet sind.
Dadurch bleibt die Oberfläche länger sauber und muss weniger häufig intensiv gereinigt werden.
Kann ich rhodiniertes Weißgold selbst reinigen?
Eine sanfte Reinigung ist bei vielen robusten Weißgold-Diamantschmuckstücken möglich.
Entscheidend ist jedoch immer, welche Steine im Schmuckstück eingesetzt sind.
Nicht jede Reinigungsmethode eignet sich für jeden Edelstein.
Vermeiden Sie aggressive Scheuermittel, harte Bürsten und ungeeignete chemische Reiniger.
Bei Unsicherheit oder empfindlichem Steinbesatz ist eine professionelle Reinigung die sicherere Wahl.
Warum sollte ich Weißgold nicht ständig stark polieren?
Professionelles Polieren ist ein Bearbeitungsvorgang an der Metalloberfläche.
Es sollte deshalb gezielt und nicht unnötig häufig durchgeführt werden.
Bei einer professionellen Aufarbeitung wird beurteilt, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig sind.
Ein Schmuckstück muss nicht bei jeder kleinen Gebrauchsspur vollständig auf Neuzustand poliert werden.
Was passiert nach einer Ringgrößenänderung?
Bei einer Größenänderung wird die Ringschiene handwerklich bearbeitet.
Dadurch kann eine vorhandene Oberflächenbeschichtung im bearbeiteten Bereich beeinflusst werden.
Um anschließend wieder ein einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen, kann eine erneute Oberflächenbearbeitung beziehungsweise Rhodinierung Bestandteil der professionellen Fertigstellung sein.
Kann man Kratzer einfach mit Rhodium überdecken?
Eine Rhodiumschicht ersetzt keine fachgerechte Oberflächenvorbereitung.
Tiefere Gebrauchsspuren verschwinden nicht einfach dadurch, dass eine neue Beschichtung aufgebracht wird.
Deshalb wird ein Schmuckstück vor einer hochwertigen Rhodinierung entsprechend seinem Zustand vorbereitet.
Rhodium und Diamanten – verändert die Beschichtung den Stein?
Die Rhodinierung betrifft die Metalloberfläche des Schmuckstücks.
Der Diamant erhält dadurch keinen anderen Farbgrad, keine andere Reinheit und keinen anderen Schliff.
Die helle Metallumgebung kann jedoch die visuelle Gesamtwirkung eines Schmuckstücks unterstützen und sorgt für einen besonders harmonischen Übergang zwischen weißem Metall und farblosem beziehungsweise nahezu farblosem Diamanten.
Warum ist Weißgold bei Diamantringen so beliebt?
Weißgold bietet eine helle, neutrale Metallfarbe, die sich sehr gut mit Diamanten kombinieren lässt.
Besonders bei Solitär- und Verlobungsringen tritt das Metall optisch häufig etwas zurück, sodass der Stein stärker im Mittelpunkt steht.
Zudem lässt sich Weißgold sowohl mit klassischen als auch mit modernen Designs kombinieren.
Verschiedene Modelle finden Sie in unserer Ring-Kollektion von Sirius Diamant.
Weißgold oder Platin – wo liegt der Unterschied bei der Farbe?
Dieser Vergleich ist besonders wichtig.
Weißgold ist eine Goldlegierung, die häufig rhodiniert wird, um einen besonders hellen Weißton zu erzielen.
Platin besitzt dagegen bereits als Metall einen natürlich hellen, eher weißgrauen Charakter und benötigt für seine Grundfarbe keine Rhodiumbeschichtung wie klassisches rhodiniertes Weißgold.
Deshalb verändern sich beide Materialien im Laufe des Tragens unterschiedlich.
Den ausführlichen Vergleich finden Sie in unserem Artikel Weißgold oder Platin? Der ultimative Vergleich für Verlobungs- und Eheringe.
Ist Platin deshalb grundsätzlich besser?
Nein.
Weißgold und Platin besitzen unterschiedliche Materialeigenschaften, Gewichte, Oberflächencharaktere und Pflegeanforderungen.
Welche Variante besser zu Ihnen passt, hängt von Design, Budget, Tragegefühl und persönlichen Vorlieben ab.
Die Tatsache, dass Weißgold eventuell erneut rhodiniert wird, macht es nicht zu einem minderwertigen Schmuckmetall.
14K oder 18K Weißgold – hält die Rhodinierung bei einem länger?
Aus der Karatzahl allein lässt sich nicht zuverlässig ableiten, wie lange eine Oberflächenbeschichtung sichtbar unverändert bleibt.
14K und 18K beschreiben zunächst den jeweiligen Goldanteil.
Für die sichtbare Abnutzung einer Rhodiumschicht spielen dagegen unter anderem Tragehäufigkeit, Reibung, Schmuckkonstruktion, Oberflächenvorbereitung und Beanspruchung eine wichtige Rolle.
Die Aussage „18K muss immer schneller neu rhodiniert werden“ oder umgekehrt wäre deshalb zu pauschal.
Kann Weißgold unterschiedliche Grundfarben haben?
Ja.
Weißgold ist eine Gruppe verschiedener Goldlegierungen und keine einzige weltweit identische Metallrezeptur.
Abhängig von den verwendeten Legierungsmetallen kann der Grundton etwas variieren.
Das ist einer der Gründe, warum eine Rhodiumbeschichtung ein besonders einheitliches, helles Oberflächenbild erzeugen kann.
Was ist bei empfindlicher Haut wichtig?
Die genaue Zusammensetzung von Weißgold kann unterschiedlich sein.
Wer bekannte Metallunverträglichkeiten besitzt, sollte sich daher nicht allein darauf verlassen, dass die Oberfläche rhodiniert ist, sondern die verwendete Grundlegierung berücksichtigen.
Eine Oberflächenbeschichtung ersetzt nicht die Information darüber, aus welchen Materialien das darunterliegende Schmuckstück besteht.
Kann Rhodium anlaufen?
Rhodium wird unter anderem gerade wegen seiner hellen und beständigen Oberflächenwirkung im Schmuckbereich eingesetzt.
Was Besitzer von Weißgold häufig als „Verfärbung“ wahrnehmen, ist daher oft nicht ein klassisches Anlaufen der Rhodiumschicht, sondern das allmähliche Sichtbarwerden des darunterliegenden Weißgoldes durch Oberflächenverschleiß.